eiko_icon eiko_list_icon Sturmschaden

Sturmschaden (T1)
T1 Technischer Einsatz
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Einsatzort Details

Neulengbach
Datum 04.02.2020
Alarmierungszeit 08:56 Uhr
Einsatzende 13:45 Uhr
Einsatzdauer 4 Std. 49 Min.
Alarmierungsart Pager & SMS
Mannschaftsstärke 8
eingesetzte Kräfte

FF Neulengbach-Stadt
Fahrzeugaufgebot   VRF  SRF  WLFA-K
T1 Technischer Einsatz

Einsatzbericht

Am 4. Februar zog das Sturmtief "Petra" über Niederösterreich und sorgte mit Windspitzen von über 100 km/h für zahlreiche Feuerwehreinsätze im gesamten Bundesland. Auf der Buchbergwarte wurden Windböen mit 145 km/h gemessen und auch die Freiwillige Feuerwehr Neulengbach-Stadt musste zu mehreren Einsätzen aufgrund von Sturmschäden ausrücken.

Die erste Alarmierung erfolgte um 08:56 Uhr, da ein neben der Westautobahn umgestürzter Baum über den Pannenstreifen bis auf die Fahrbahn hineinragte. Während die Besatzung des Schweren Rüstfahrzeuges die potenziell gefährliche Situation auf der A1 entschärfte, hatten die im Feuerwehrhaus gebliebenen Reservekräfte wenige Minuten später einen Einsatz in Ebersberg abzuarbeiten. Neben dem Betriebsgelände der Firma REHAU war ein Baum über einen Gehweg gestürzt, der mit Hilfe von Motorkettensägen zerkleinert wurde, um so wieder den Weg freizumachen.

Um 09:40 Uhr wurden die nach dem Abschluss der Arbeiten auf der Autobahn einrückenden Kräfte in die Bilkogasse disponiert, wo eine Gartenhütte vom starken Wind beschädigt und verweht worden war. Die losen Blechteile der Hütte konnten rasch gesichert werden, um weitere Schäden an Objekten bzw. eine Gefährdung von Menschen auszuschließen.

Da die Wettersituation mit starken Windböen bis Mittag angespannt war, blieben mehrere Kameraden als Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus, um bei einer Alarmierung möglichst rasch ausrücken zu können. 

Diese Bereitschaft machte sich bezahlt, als in Umsee ein weiterer Einsatz gemeldet wurde. Ein auf ein Garagendach gestürzter Baum konnte mit dem Ladekran des Wechselladefahrzeugs vorsichtig angehoben und dann von diesem Objekt entfernt werden.

Insgesamt standen am 4. Februar in ganz Niederösterreich mehr als 1.300 Feuerwehrleute im Einsatz, um Sturmschäden zu beheben.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder