Unterabschnittsübung in Neulengbach

Am Nachmittag des 19. Oktober fand die jährliche Übung der Feuerwehren des Unterabschnitts Mitte (Inprugg, Markersdorf, Neulengbach, Raipoltenbach) bei den Wohnhausanlagen in der Leopold-Kucher-Straße in Neulengbach statt.

Das von Feuerwehrkommandant Michael Mascha ausgearbeitete Szenario sah einen Brand in den Kellerabteilen der weitläufigen Wohnhausanlage und die Suche nach einer dort vermissten Person vor. Zusätzlich wurde ein Atemschutznotfall simuliert. Beim Vorgehen unter schwerem Atemschutz zur Personensuche "verunfallte" eines der Mitglieder des Neulengbacher Atemschutztrupps. Wie für solche Fälle geschult und vorgesehen setzte der Truppführer per Funk sofort einen MAYDAY-Spruch ab, was unmittelbar den Einsatz des Rettungstrupps auslöst. Der ausgefallene Kamerad konnte allerdings noch von den anderen beiden Mitgliedern des Trupps aus der Gefahrenzone gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden. Weitere Atemschutztrupps der Feuerwehren Inprugg, Markersdorf und Raipoltenbach retteten dann die vermisste Person aus dem stark verrauchten Keller und bekämpften den Brand.

Die Löschwasserversorgung wurde von den über die Beethovengasse zugefahrenen Einheiten der Feuerwehr Markersdorf mit einer Zubringleitung von einem an der Nordwest-Seite des Brandobjekts befindlichen Hydranten sichergestellt. Einsatzleitung und Atemschutzsammelplatz wurden im Bereich des grundsätzlich für dieses Objekt vorgesehenen Hauptangriffsweges an der Südost-Seite errichtet.

Insgesamt 50 Einsatzkräfte bewältigten unter dem Kommando von Einsatzleiter Thomas Feiertag von der Freiwilligen Feuerwehr Neulengbach-Stadt dieses Übungsszenario.

Feuerwehrkommandant Michael Mascha meldete dem Unterabschnittskommandanten Michael Schröder die zur Übungsbesprechung angetretenen Mannschaften der vier Feuerwehren und beleuchtete dann die neben den "handwerklichen" Aufgaben bei größeren Szenarien ebenfalls entscheidenden Aspekte der Einsatzstellenorganisation, um zu einem möglichst frühen Zeitpunkt eine funktionierende Führungsstruktur am Einsatzort aufzubauen. Dazu gehört beispielsweise auch das Vorsehen von Bereitstellungsräumen für die anrückenden Kräfte bei Einsätzen mit erhöhter Alarmstufe. 

Abschließend führte Hauptbrandinspektor Mascha alle Übungsteilnehmer durch die großräumige und zweigeschossige Tiefgarage dieser Wohnhausanlage und erläuterte an mehreren Stellen die besonderen Herausforderungen für die Feuerwehr, die sich bei einem eventuellen Fahrzeugbrand in dieser Garage stellen könnten.

Die Verpflegung der Übungsteilnehmer, Übungsbeobachter und Ehrengäste erfolgte im Feuerwehrhaus Neulengbach, wo Stadtbranddirektor Karl Köcher höchstpersönlich den Versorgungsdienst übernahm und Kesselwurst aus eigener Produktion kredenzte.

 

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