Adventzeit

Advent- und Weihnachtszeit
Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Adventkränze, Duftlampen und Christbäume. In dieser Zeit erleben wir das Feuer von seiner wohl besinnlichsten, aber auch einer seiner gefährlichsten Seite.
In der romantischen Atmosphäre des offenen Feuers fühlt sich der Mensch geborgen, ja sogar sicher. Laut Statistik ist die Kerze jedoch eines jener Produkte, welches die meisten Brände auslöst. Auf die zerstörerische Kraft einer kleinen Kerze - und einige andere weihnachtliche Feuerfallen - möchten wir mit ein paar Sicherheitstipps hinweisen, damit die Weihnachtszeit für Sie ruhig und besinnlich bleibt!

adventskranz

Kauf
Je dürrer der Christbaum, desto leichter fängt er Feuer. Kaufen Sie Ihren Christbaum bei einem Händler, wo sie sicher sein können, dass er frisch ist oder lassen Sie ihn am besten erst ein paar Tage vor Weihnachten direkt beim Züchter fällen. Lagern Sie den Christbaum nicht an einem trockenen, geheizten Ort!

Aufstellungsort
Standsichere Christbaumständer, in die Wasser gefüllt werden kann, sind zu bevorzugen. Achten Sie darauf, dass der Christbaum gut fixiert ist. Türen oder Fenster können den Christbaum umstoßen! Fluchtmöglichkeit beachten! Heizgeräte haben im Umkreis eines Christbaums nichts zu suchen!

Schneesprays
Schneesprays sind - je nach Produkt - schwer bis sogar sehr leicht entflammbar. Lesen Sie die entsprechenden Hinweise auf der Dose. Auf keinen Fall bei brennenden Kerzen anwenden. Nach dem "Beschneien" des Christbaumes die Kerzen nicht sofort anzünden und die Dose an einem Ort aufbewahren, zu dem Ihre Kinder keinen Zugang haben.

Kerzen
Wenn Sie Wachskerzen verwenden wollen, achten Sie darauf, dass die Kerzenhalter stabil befestigt sind und die Kerzen von anderen Teilen des Baumes und der Dekoration ausreichenden Abstand haben. Kerzen dürfen, auch wenn sie sich in Kerzenhaltern oder Kerzenständern befinden, niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Vorsicht bei Zugluft, der Vorhang kann sich aufbauschen und in die Kerzenflamme geraten.

Elektrokerzen
Auch Elektrokerzen sind nicht hundertprozentig sicher. Grauimporte können mangelhaft gefertigt sein und so zu elektrischen Fehlern führen. Achten Sie daher auf das ÖVE-Prüfzertifikat. Im Freien nur Elektrokerzen verwenden, die speziell für Aussenanwendung gebaut sind.

Sternspritzer
Bei Sternspritzern ist noch mehr Vorsicht geboten! Auf Grund der extrem hohen Temperatur der Funken (bis über 1000 °C), kommt es hier sehr leicht zu Bränden. Kaufen Sie nur solche Produkte, die Sicherheits- und Herstellerangaben auf der Verpackung aufweisen und seien Sie beim Abbrand entsprechend wachsam!

Kinder
Wenn Sie kleine Kinder haben, greifen Sie lieber zu Elektrokerzen. Falls Sie auf Wachskerzen keinesfalls verzichten möchten, lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt bei einem Christbaum mit brennenden Wachskerzen und halten Sie Zündhölzer und Feuerzeuge fern.

Geschenke
Vorsicht beim Auspacken von Geschenken, mit denen der Baum eventuell umgestossen werden kann (Schi, etc.).

Geschenkspapier
Geschenkspapier ist leicht entzündbar. Entsorgen Sie das Papier von ausgepackten Geschenken rechtzeitig!

Löschmittel
Halten Sie sich einen Kübel Wasser, eine alte Decke und genügend Platz vor dem Christbaum zum Löschen bereit. Vergewissern Sie sich auch über den Standort des Feuerlöschers, machen Sie sich mit den Gebrauchsanweisungen vertraut und kontrollieren Sie, ob die vorgeschriebenen Überprüfungen (alle 2 Jahre) durchgeführt wurden.

Haustiere
Ihre geliebten Haustiere können auch Schaden anrichten, indem sie den Christbaum mit einem Kletterbaum verwechseln oder nach Süssigkeiten suchen und so den Baum umstossen.

Abgebrannte Kerzen
Lassen Sie Kerzen nie ganz bis zum Ende niederbrennen, ersetzen Sie abgebrannte Kerzen stets rechtzeitig durch neue. Das gilt natürlich auch für Adventkränze.

Nach der Bescherung
Irgendwann wird jeder Christbaum und jeder Adventkranz dürr. Der heilige Abend sollte der letzte Tag sein, an dem Sie Adventkranzkerzen anzünden. Sternspritzer und Christbaumkerzen sollten Sie - unter großer Vorsicht - längstens bis zum Silvester verwenden.

Und falls Sie doch Ihre Feuerwehr benötigen – NOTRUF 122 – „Im Dienste Ihrer Sicherheit!“

Mit diesen Tipps wünschen wir Ihnen ein schönes und uns selbst ein ruhiges Weihnachtsfest!

2013 12 24 Advent Advent

Grillen

Damit Grillen auch eine Gaumenfreude bleibt!   

NICHT IN GESCHLOSSENEN RÄUMEN!!!

Dass Grillen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Österreicherinnen und Österreicher zählt, ist unumstritten. Wer verzehrt in den Sommermonaten nicht gerne gegrillte Speisen und genießt dazu eisgekühlte Getränke.
Jährlich passieren dabei aber dennoch viele schwere Unfälle, die oft auf Unwissen, Unaufmerksamkeit oder Leichtsinn zurückzuführen sind.

Die folgenden Tipps sollen Sie zum Nachdenken anregen, damit Ihnen auch weiterhin der Grillabend in positivem Sinne in Erinnerung bleibt:

Kaminbrand

Der Herbst zieht ins Land, die Tage werden allmählich kürzer, die Außentemperaturen sinken und die Heizperiode beginnt.
Gerade jetzt sollte ihre Heizanlage auf ordnungsgemäße Funktion von einem Fachmann überprüft werden, um den besten Wirkungsgrad zu erreichen und auch unvorhergesehene Pannen zu vermeiden.
Nicht selten kommt es zu Kaminbränden, die - besonders bei falschem Verhalten der Betroffenen - schon oft Häuser in Schutt und Asche gelegt haben.

Wie entsteht ein Kaminbrand?

Bei Beheizung mit feuchtem Holz kann es zur Verpechung kommen. Dieses Pech ist leicht
brennbar und kann unter bestimmten Umständen zu Bränden führen.

Durch Verbrennung mit zuwenig Sauerstoff.

Durch bauliche Mängel des Kamins.

Durch schlecht gekehrte Kamine.

Brauchtumsfeuer

Warum das Melden von Brauchtumsfeuern wichtig ist!

Eine Information für die Neulengbacher Bevölkerung von der Freiwilligen Feuerwehr Neulengbach-Stadt

 

Alte Traditionen leben wieder auf. Die Brauchtumsfeuer (auch als Osterfeuer, Sonnwendfeuer oder Winterwendfeuer bekannt), erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Dabei soll es aber nicht zur getarnten Verbrennung von biogenen Abfällen und schon gar nicht zur Entsorgung von Müll kommen.
In den einschlägigen Bundes- und Landesgesetzen ist dies eindeutig geregelt.
Für uns als Feuerwehr ist die Meldung eines Brauchtumsfeuers deshalb wichtig, weil es oft vorkommt, dass Personen, die solche Feuer aus der Entfernung wahrnehmen, an einen Brand denken und dann natürlich die Feuerwehr alarmieren. Das ist auch durchaus richtig, denn zuweilen sehen die Flammen aus bestimmten Blickwinkeln tatsächlich so aus, als würden sie aus einem Dach herausschlagen. Die Einsatzkräfte werden dann oft am vermeintlichen Einsatzort von den Bewohnern mit großen Augen angeschaut und gefragt: “Wer hat denn Euch gerufen?“.

Haushalt

Gefahren durch Gefahrstoffe im Haushalt:

Immer wieder hört und liest man in den Medien von schweren oder sogar tödlichen Unfällen in Haus und Garten. Dabei sind Erwachsene und Kinder gleichermaßen betroffen. Viele schwere Unfälle im und um das Haus wären jedoch zu vermeiden, wenn grundlegende Sicherheitsmaßnahmen eingehalten würden.

Die Feuerwehr Neulengbach-Stadt gibt Ihnen Tipps, wie Sie Unfälle mit chemischen Stoffen durch einfache Vorsichtsmaßnahmen vermeiden können.

Gefahren kennen und erkennen:

Am wichtigsten ist es, die möglichen Gefahren zu kennen und zu beachten. Wenn man mit einem Stoff oft hantiert und noch nie ist etwas passiert, wird man mit der Zeit oft leichtsinnig. Nach schweren Unfällen hört man oft: „Jetzt mach ich das schon zwanzig Jahre so und noch nie ist was passiert.“

Dazu muss man wissen: jeder Unfall hat eine ganze Reihe von Ursachen. Nur wenn alle Faktoren „zusammenpassen“, passiert der Unfall. Und bis dahin kann es oft sehr lange dauern. Die Gefahr ist aber immer vorhanden.

Rettungsgasse

Bei Staubildung Rettungsgasse

twitter tb rettungsgasse

Seit 2012 ist auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bei Staubildung die Rettungsgasse Pflicht! Die Rettungsgasse funktioniert jedoch nur dann, wenn sich alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer daran halten und den Einsatzkräften eine schnelle und sichere Zufahrt zum Unfallort ermöglichen.

 

Bedeutung der Sirenensignale

Jährlich wird bundesweit am ersten Samstag im Oktober ein Zivilschutz-Probealarm durchgeführt.
Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr werden nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale
"Warnung"
"Alarm"
"Entwarnung"

in ganz Österreich ausgestrahlt werden.

Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen vertraut gemacht werden.

Was ist ein TUS-Alarm?

TUS: Telemetrie und Sicherheit (früher: Tonfrequentes Uebertragungs- System)

Ist ein Synonym für das Auslösen von Brand-, Aufzugs-, Technik- oder sonstigen Alarmen.

Die Alarm-Meldungen werden über eine Alarmleitung zur ständig besetzten Leitstelle Florian St. Pölten übertragen, woraufhin die Mannschaft über Pager ("stiller Alarm") alarmiert wird.

Kurz darauf rückt unser Vorausrüstfahrzeug mit 4 Mann zu dem jeweiligen Objekt aus, um den jeweiligen Bereich in dem der Melder ausgelöst hat zu kontrollieren.